000082 von Mario Winkelbaum, Zossen (13.11.2010 00:18 Uhr)

"Michaela Schreiber am Pranger"

Schade nur, dass die überaus fröhliche Situation nicht lange genug angehalten hat. Waren es doch die Dabendorfer Kinder, die den Mut aufbrachten Michaela Schreiber an den Pranger zu stellen.

Denn sie wussten nicht was sie tun.

War der Pranger nun der Tatsache geschuldet, dass Michaela Schreiber sich der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterworfen hat, wo sie doch gerne mal die staatliche Gerichtsbarkeit ignoriert, das geltende Recht so lange dreht und wendet bis in ihren Kram passt??? Und wenn es halt mal nicht passt, wird es einfach mal passend gemacht oder schlicht die Umsetzung rechtskräftiger obergerichtlicher Entscheidungen verweigert…

Und in der Tat hat Michaela Schreiber offensichtlich ihr eigenes Dilemma erkannt, wenn sie sagt,


Zitat:

„Die Machtübernahme, die ist nicht legal.“

Zitat Ende.


Auch hier steckt wie immer im Leben, ein grosses Stück Wahrheit drin.

Hat der Landkreis Teltow Fläming doch in einer Sitzung erhebliche Unregelmässigkeiten in der Wahldurchführung der Kommunalwahl in Zossen festgestellt. Dies aber den Kindern zu erzählen ist nun mehr als lächerlich.


Wenn dann ihr liebenswürdiger Avatar zu berichten weis, dass Michaela Schreiber sich unter dem Deckmantel karnevalistischer Aktionen symbolisch mit Ferrero Küsschen bestechen liess, sollte doch auch die Frage erlaubt sein, wie viel Bestechung bei rechtswidrigen Auftragsvergaben ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Ausschreibungen geflossen ist?

Irgend wer wird sich die Taschen schon vollgestopft haben.

Hierauf wird es wohl vorerst keine Antwort geben, bis sich Menschen finden, die den Kopf nicht in den Sand stecken und dafür sorgen, dass Unregelmässigkeiten der Verwaltung ans Licht der Öffentlichkeit getragen werden.


rbb-zossen.com wird hierzu demnächst Gelegenheit geben, auch völlig anonym entsprechende Dokumente in die Öffentlichkeit zu bringen.


Mario Winkelbaum

Freier Journalist

für rbb-zossen.com


(Quelle)